Kein Mensch ist eine Topfpflanze.
Das Gislerprotokoll steht für eine vielfältige und realistische Darstellung unserer Gesellschaft in Kommunikation, Marketing und Werbung. Getragen von unseren Mitgliedern, die Verantwortung übernehmen.
Das Gislerprotokoll steht für eine vielfältige und realistische Darstellung unserer Gesellschaft in Kommunikation, Marketing und Werbung. Getragen von unseren Mitgliedern, die Verantwortung übernehmen.
1
Wir achten auf eine inklusive Sprache. Selbst der Duden hat das generische Maskulinum abgeschafft. Wir verwenden immer beide Geschlechtsformen oder eine neutrale Form, die alle Geschlechter repräsentiert.
2
Wir fördern die Chancengleichheit in der Zusammenarbeit mit externen Personen. Wir achten auf eine ausgewogene Auswahl an Kooperationspartner:innen und setzen uns für eine Vielfalt an Perspektiven ein.
3
Wir vermeiden stereotype Rollenbilder und zeigen unterschiedliche Lebensentwürfe. So stellen wir sicher, dass wir der Realität der Schweiz gerecht werden und sorgen für einen #klischeeknick.
4
Wir sind sensibilisiert für unsere Verantwortung in der Darstellung der Geschlechter und unterstützen uns gegenseitig dabei, relevant, zeitgemäss und klischeefrei zu kommunizieren.
5
Wir erkennen und ändern Ideen, bei denen die Rolle der Frau oder einer Minderheit durch eine Topfpflanze ersetzt werden kann. Die Zeit von Pro-Forma-Vielfalt, dekorativen Beifahrer:innen und fürsorglichen Kulissenmüttern ist vorbei.

Unbequeme Fragen, grosse Wirkung – der vierte Gisler-Gipfel feierte am 26. März fünf Jahre Gislerprotokoll. Auf der Bühne standen neben Aktivist und Autor Markus Theunert sowie Prof. Dr. Gudrun Sander von der HSG auch Senad Gafuri, Annette Häcki und Serafina Kuster, die über die Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in der Schweizer Werbung diskutierten.